Stephan Göttlicher

Stephan Göttlicher

Stephan Göttlicher ist seit Ende 2017 als Business Development Manager in der BU Public Sector der PASS Consulting Group tätig. Umfangreiche Branchenerfahrung konnte er in einer kommunalen Wirtschaftsförderung, der Forschungsförderung auf Landesebene und der Organisation- und IT-Beratung für öffentliche Auftraggeber gewinnen. Sein Fokusthema ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Umfeld Beteiligungs- und Fördermittelmanagement, Dienstreisen und der Schriftgutverwaltung.

Alle Artikel von Stephan Göttlicher:

Der digitale Staat erfordert einen Wandel der Verwaltungskultur

„In 10 Schritten zum digitalen Staat“ – eine kritische Auseinandersetzung mit den Bitkom-Forderungen zur Verwaltungsdigitalisierung.

„Politik und Verwaltung haben in der Corona-Krise vielerorts von null auf digital umgeschaltet. Der Staat machte aus der Not eine Tugend und ermöglichte digitale Anträge, schaffte Schriftformerfordernisse ab und ließ seine Beamten und Angestellten im Homeoffice arbeiten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Jetzt geht es darum, diesen digitalen Wandel zu verstetigen und nachhaltig zu gestalten.“ Weiterlesen 

Diskriminierung durch Algorithmen? Bestandsaufnahme und Lösungsperspektive

Die gesellschaftliche Diskussion zu Diskriminierungen, die Menschen nur aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft erfahren, ist auch hierzulande in vollem Gange. Vergessen wird dabei oft, dass auch IT-Systeme diskriminieren können. Diese Aussage mag auf den ersten Blick verwundern – unterstellen wir den digitalen Helfern doch per se „farbenblind“ zu sein und einfach nur stoisch ihren Job zu verrichten.

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Dienstreisemanagement für Behörden: Einsparpotenziale durch IT-Unterstützung

Die Voraussetzungen für die Umsetzung medienbruchfreier Dienstreiseprozesse in Behörden sind sehr gut: Die erforderlichen Tools sind vorhanden und Reiseprozesse eignen sich perfekt für die vollständig digitale Abwicklung. Der Blick hinter die Kulissen sieht aber – noch – anders aus. Das könnte man rasch ändern – und damit viel Geld sparen.

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Wenn Daten die Arbeit übernehmen: Data Driven Government

Bis Ende des Jahres 2019 dürften rund 90 Prozent der globalen Organisationen einen Chief Data Officer (CDO) engagiert haben, so glaubt es zumindest das Marktforschungsinstitut Gartner Inc. aus den USA. Wirft man einen Blick in die Organigramme der größeren Verwaltungseinheiten in Deutschland, ist die zuvor genannte Zahl anzupassen – auf gerade einmal null Prozent. Dies verdeutlicht, dass das Potenzial, welches sich durch die von der Verwaltung erhobenen Daten ergibt, ungenutzt bleibt.

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Mobiles Arbeiten in unruhigen Zeiten: Eine Bestandsaufnahme

Wenn wir der aktuellen Corona-Krise überhaupt etwas Positives abgewinnen wollen, dann sicherlich die Einsicht, dass gerade der öffentliche Sektor Nachholbedarf hat, wenn es darum geht, die Arbeit im Homeoffice – ein in vielerlei Hinsicht wichtiger Baustein im Zusammenhang mit der Digitalisierung – zu ermöglichen.

Während bei Wirtschaftsunternehmen bereits ein positiver Trend hin zu mehr digitalem Arbeiten zu erkennen ist, so scheinen viele Behörden noch in dieser Entwicklung abgehängt. „Corona ist Chance wie Aufforderung, Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheitswesen noch entschiedener und schneller zu digitalisieren“, stellte der Präsident des Digitalverbandes Bitkom, Achim Berg, zu Recht fest. Weiterlesen 

Open Government in Deutschland: Verwaltung 4.0 denkbar?

Als hätte die öffentliche Verwaltung nicht schon genügend Baustellen mit der Realisierung der aktuellen Verordnungen und Gesetze, welche der Bund bzw. die EU in den letzten Jahren erlassen hat, kündigt sich nun die Open Government (OG) „Bewegung“ aus dem angloamerikanischen Raum an. OG möchte dabei nichts weniger als die komplette DNA der Verwaltung verändern. Kann das gut gehen?

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Herausforderung Prozessnotation: Wie Fachseite und IT eine gemeinsame Sprache finden

„Die IT versteht einfach nicht, was genau wir mit unserer Anwendung erreichen wollen“ oder „Die Fachseite ist nicht in der Lage, ihre Anforderungen exakt zu beschreiben“. Diese beiden Sichtweisen trifft man immer wieder an, wenn es um die Neu- oder Weiterentwicklung von fachspezifischer Software geht.

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Einführung eines strukturierten IT-Vertragsmanagements: SOLL-Konzeption

Nachdem im ersten Teil der Artikelserie zum IT-Vertragsmanagement der Fokus auf die IST-Analyse gelegt wurde, steht im zweiten Teil die Erarbeitung der SOLL-Konzeption im Mittelpunkt. 

Die Ergebnisse der IST-Analyse stellen den Ausgangspunkt für die SOLL-Konzeption des Vertragsmanagements dar. Diese beschreibt die zukünftige Ausgestaltung des Vertragsmanagements in allen relevanten Aspekten. Im Rahmen der SOLL-Konzeption sind insbesondere die identifizierten Schwachstellen aus dem Schwachstellenkatalog so zu berücksichtigen, dass diese nach Möglichkeit beseitigt oder zumindest minimiert werden. Weiterlesen 

Einführung eines strukturierten IT-Vertragsmanagements: IST-Analyse

Öffentliche Auftraggeber schließen zur Erledigung ihrer Aufgaben eine Vielzahl von Verträgen mit Dienstleistern ab. Zur effizienten Verwaltung all dieser Verträge bedarf es der Einführung eines strukturierten und nachhaltigen Vertragsmanagements.

Die Praxis spiegelt aber eine andere Situation wider: Aufgrund fehlender Prozessbeschreibungen und fest verankerter Zuständigkeiten wird in den wenigsten Einrichtungen ein echtes Vertragsmanagement gelebt. Weiterlesen