Stephan Göttlicher

Stephan Göttlicher

Stephan Göttlicher ist seit Ende 2017 Business Development Manager in der Business Unit Public Sector der PASS Consulting Group. Er kann dabei auf umfgangreiche Branchenerfahrung zurückgreifen: Als Regionalmanager einer kommunalen Wirtschaftsförderung verantwortete er das Entwicklungskonzept für einen Landkreis und als Berater beim VDI/VDE war er u.a. dafür zuständig, Unternehmen für öffentliche Förderprogramme zu gewinnen. Zuletzt zeichnete er sich für den Vertrieb in einer auf öffentliche Auftraggeber spezialisierten Organisations- und IT-Beratung verantwortlich. Göttlicher verfügt u.a. über einen Master of Public Administration.

Alle Artikel von Stephan Göttlicher:

Einführung eines strukturierten IT-Vertragsmanagements: SOLL-Konzeption

Nachdem im ersten Teil der Artikelserie zum IT-Vertragsmanagement der Fokus auf die IST-Analyse gelegt wurde, steht im zweiten Teil die Erarbeitung der SOLL-Konzeption im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse der IST-Analyse stellen den Ausgangspunkt für die SOLL-Konzeption des Vertragsmanagements dar. Diese beschreibt die zukünftige Ausgestaltung des Vertragsmanagements in allen relevanten Aspekten. Im Rahmen der SOLL-Konzeption sind insbesondere die identifizierten Schwachstellen aus dem Schwachstellenkatalog so zu berücksichtigen, dass diese nach Möglichkeit beseitigt oder zumindest minimiert werden. Weiterlesen 

Einführung eines strukturierten IT-Vertragsmanagements: IST-Analyse

Öffentliche Auftraggeber schließen zur Erledigung ihrer Aufgaben eine Vielzahl von Verträgen mit Dienstleistern ab. Zur effizienten Verwaltung all dieser Verträge bedarf es der Einführung eines strukturierten und nachhaltigen Vertragsmanagements.

Die Praxis spiegelt aber eine andere Situation wider: Aufgrund fehlender Prozessbeschreibungen und fest verankerter Zuständigkeiten wird in den wenigsten Einrichtungen ein echtes Vertragsmanagement gelebt. Weiterlesen 

Praxistipps zur Datenmigration in der öffentlichen Verwaltung

Praxistipps zur Datenmigration in der öffentlichen Verwaltung

Steigender Kostendruck und die Digitalisierung verlangen nach modernen und flexiblen Prozessen. Eine Ablösung veralteter IT-Systeme steht auch in vielen öffentlichen Verwaltungen ganz oben auf der Agenda. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Modernisierung: die Kenntnis der eigenen Daten.

Der Sinn und Zweck eines jeden Fachverfahrens, verstanden als speziell für die Anforderungen eines öffentlichen Auftraggebers erstellte IT-Lösung, besteht nach meiner Auffassung darin, Daten zu empfangen, weiterzuverarbeiten, zu speichern und ggf. weiterzugeben. Insofern kann man mit Bestimmtheit sagen, dass der Umgang mit Daten im Zentrum eines jeden Fachverfahrens steht. Weiterlesen 

Open Data in Behörden: Nutzen & Perspektiven

Open Data in Behörden: Nutzen & Perspektiven

Welchen Nutzen kann Open Data für Behörden erzielen und wo steht Deutschland?

Ungeachtet der Herausforderungen, die es im Zuge der Bereitstellung der Daten zu lösen gilt, steht weiterhin das von McKinsey prognostizierte enorme Potenzial von Open Data im Raum. Welche Anwendungen sind denkbar? Wie kann mit den Daten Wertschöpfung betrieben werden? Welchen Nutzen könnte die Verwaltung erzielen?

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Open Data und Behörden: Anspruch & Wirklichkeit

Open Data in Behörden: Anspruch & Wirklichkeit

Was ist Open Data und welche Anforderungen stellen offene Daten an Behörden?

Drei Billionen Dollar. Das sind mehr als 2.500 Milliarden Euro. Auf diese unfassbare Zahl taxierte das McKinsey Global Institute bereits 2013 das jährliche Potenzial, das mit Hilfe von Open Data weltweit gehoben werden könnte. Allein auf Europa entfielen bei dieser Schätzung rund 770 Milliarden Euro. Nur zum Vergleich: Die Gesamtausgaben des Bundes beliefen sich im Jahr auf „läppische“ 316 Milliarden Euro. Das Thema scheint also Potenzial zu haben. Für uns ist dies der Ausgangspunkt, im Rahmen einer zweiteiligen Blogserie das Phänomen näher zu beleuchten. Weiterlesen 

Herausforderung E-Akte: So gelingt die digitale Transformation

Herausforderung E-Akte: So gelingt die digitale Transformation

Die E-Akte soll die digitale Verwaltung von Daten vereinfachen. Tipps für eine optimale Einführung.

Die Aktenmäßigkeit ist das zentrale Ordnungsprinzip der öffentlichen Verwaltung – d.h., der Schriftgutverwaltung muss eine überragende Bedeutung beigemessen werden. Somit stellt die Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) als führende Akte einen fundamentalen Eingriff in die Arbeitsweise einer jeden Organisation dar. Soll die medienbruchfreie Abbildung von Geschäftsprozessen gelingen, ist dieser jedoch zwingend notwendig. Weiterlesen 

Blockchain: Herausforderung oder Chance für die öffentliche Verwaltung?

Blockchain: Herausforderung oder Chance für die öffentliche Verwaltung?

Vertrauen ist die Basis für den öffentlichen Sektor. Die Blockchain könnte das Vertrauen digitalisieren – oder die Verwaltung (teilweise) obsolet machen.

Die Blockchain-Technologie bewegt sich gemäß des aktuellen Gartner Hype Cycles for Emerging Technologies unaufhaltsam weg vom „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ hinein in das „Tal der Enttäuschungen“. Grund genug, um die Herausforderungen und Chancen der Blockchain für die öffentliche Verwaltung zu diskutieren, bevor – falls überhaupt – das „Plateau der Produktivität“ erreicht wird. Weiterlesen 

Bringt das OZG den Durchbruch für das E-Government?

Bringt das OZG den Durchbruch für das E-Government?

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) soll die Weichen für ein modernes E-Government stellen. Wird die deutsche Verwaltung endlich digital?

Bereits im Jahr 2000 hatte Altkanzler Gerhard Schröder gefordert: „Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger“ und damals großspurig angekündigt, bis 2005 alle internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung online bereitzustellen. 17 Jahre später ist Ernüchterung eingetreten. Weiterlesen 

Europäische Datenschutzgrundverordnung: Empfehlungen für öffentliche Stellen

EU-DSGVO: Empfehlungen für öffentliche Stellen

Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) zieht deutlich erweiterte Nachweispflichten für Behörden nach sich – Zeit für einen Datenschutzaudit.

Die EU verfolgt durch die EU-DSGVO, deren komplexer Titel „Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG“ Programm ist, eine eindeutige Zielsetzung: Große Konzerne wie Google und Facebook, deren einziger Geschäftszweck im Sammeln und Aufbereiten von (personenbezogenen) Daten liegt, sollen mit Hilfe der Verordnung im Umgang mit selbigen „gezähmt“ werden. Weiterlesen