So steuern Sie das Lizenzmanagement in Ihrem Unternehmen!

Lizenzmanagement sorgt für Transparenz: Behalten Sie den Überblick über Softwarelizenzen, Assets sowie ungenutzte Kosten und optimieren Sie Ihre IT-Ausgaben effizient. Wir zeigen, wie das gelingt.

Inhaltsverzeichnis

In vielen Unternehmen wächst die Softwarelandschaft über Jahre hinweg: neue Tools für einzelne Abteilungen, Cloud-Abos, Testlizenzen, Projektsoftware. Oft fehlt jedoch der Überblick über Laufzeiten, Lizenzmodelle und Nutzung. Genau hier setzt professionelles Software-Lizenzmanagement an – als Grundlage für Rechtssicherheit, Kostenkontrolle und effiziente IT-Prozesse.

Was versteht man unter (Software-) Lizenzmanagement?

Software-Lizenzmanagement umfasst alle Prozesse und Maßnahmen zur Planung, Beschaffung, Verwaltung, Nutzung und Kontrolle von Softwarelizenzen innerhalb eines Unternehmens.

Definition & Abgrenzung

  • Lizenzmanagement: Fokus auf Nutzungsrechte, Lizenzbedingungen, Laufzeiten und Compliance.
  • IT Asset Management (ITAM): Betrachtet Software und Hardware über den gesamten Lebenszyklus.
  • Software Asset Management (SAM): Teilbereich von ITAM, schließt Lizenzmanagement ein.

Warum ist ein effektives Lizenzmanagement wichtig?

Ein strukturiertes Lizenzmanagement schützt Unternehmen vor rechtlichen, wirtschaftlichen und operativen Risiken.

Rechtliche Aspekte

  • Audit-Sicherheit: Softwarehersteller führen regelmäßig Lizenzprüfungen durch. Ein fehlendes Lizenzmanagement kann Vertragsstrafen und Nachzahlungen verursachen.
  • Compliance-Nachweis: Unternehmen müssen jederzeit nachweisen können, dass Software korrekt genutzt wird.
  • Vermeidung von Vertragsverletzungen: Lizenzbedingungen unterscheiden sich je nach Modell; Verstoß kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Wirtschaftliche Aspekte

  • Kostenkontrolle: Über- oder Unterlizenzierung kann die IT-Budgets unnötig belasten.
  • Optimierung von Lizenzverträgen: Transparente Nutzung ermöglicht gezielte Verhandlungen bei Vertragsverlängerungen.
  • Ressourceneffizienz: Unnötige Anschaffungen werden vermieden, vorhandene Lizenzen besser genutzt.

Operative & strategische Aspekte

  • Transparenz: Klarer Überblick über Softwarelandschaft und Nutzung.
  • Unterstützung der IT-Strategie: Basis für Automatisierung, Standardisierung und Cloud-Migration.
  • Risikominimierung: Frühzeitige Identifikation von Software, die nicht mehr unterstützt wird.
Best Practice: DPV Dohme Pilzvertrieb GmbH
Digitale IT-Inventarisierung beim Pilzexperten: Die Dohme Pilzvertrieb GmbH stand vor einer zunehmenden Herausforderung: Im gesamten Unternehmen nahm die Zahl an IT-Geräten, Verträgen und digitaler Ausstattung stetig zu – jedoch fehlte eine zentrale und transparente Übersicht. Mit der Einführung der PASS Inventory Software gelang dem Unternehmen der entscheidende Schritt in Richtung Digitalisierung. Mehr als 2.000 Assets wurden systematisch erfasst, IT-Prozesse automatisiert und der administrative Aufwand spürbar reduziert.
Tipp!

Lizenzmodelle im Vergleich

ModellTypVorteileNachteile
Perpetual LicenseEinmaliger Kauf, unbegrenzte NutzungLangfristig kosteneffizientHohe Anfangskosten, Wartung extra
SubscriptionZeitlich begrenzte NutzungPlanbare Kosten, Updates inklusiveDauerhafte laufende Kosten
Named UserLizenz an bestimmte Person gebundenKlare ZuordnungUnflexibel bei Rollenwechsel
Concurrent UserBegrenzte Anzahl gleichzeitiger NutzerEffiziente NutzungHöherer Verwaltungsaufwand
SaaS / CloudNutzung über Cloud-DiensteSkalierbar, ortsunabhängigAbhängigkeit vom Anbieter

Die typischen Probleme im Lizenzmanagement

  • Unklare Verantwortlichkeiten: Ohne klar definierte Rollen werden Lizenzen dezentral beschafft. Oft weiß niemand, wer für Vertragsverlängerungen zuständig ist.
  • Fehlende Transparenz: Viele Unternehmen haben keine vollständige Übersicht über ihre installierte Software, freie oder inaktive Lizenzen bleiben oft unentdeckt.
  • Überlizenzierung: Aus Angst vor Unterlizenzierung kaufen Unternehmen zu viele Lizenzen. Kosten steigen unnötig.
  • Unterlizenzierung: Nutzer verwenden Software ohne gültige Lizenz, was zu hohen Strafzahlungen bei Audits führen kann.
  • Manuelle Prozesse: Excel-Listen und Papierdokumente sind fehleranfällig, zeitaufwendig und nicht auditfähig.

Manuelles vs. digitales Lizenzmanagement

KriteriumManuell (Excel)Digital (Tool)
ErfassungsaufwandHoch, manuelle EingabenAutomatisiert, Daten aus Systemen
AktualitätOft veraltetNutzt Echtzeitdaten
NutzertrackingKaum möglichDetaillierte Zuordnung
AuditfähigkeitEingeschränktHoch, Reports jederzeit verfügbar
SkalierbarkeitGeringHoch, für wachsende Nutzerzahlen

Wann ist manuelles Lizenzmanagement noch sinnvoll?

  • Wenige Softwareprodukte im Einsatz
  • Keine komplexen Lizenzmodelle
  • Kein Audit-Risiko
  • Kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern

Ab einer gewissen Unternehmensgröße oder Nutzung von Cloud-Software wird digitales Lizenzmanagement unerlässlich.

Checkliste: Anforderungen an ein effizientes Lizenzmanagement im Unternehmen

Fazit

Professionelles Software-Lizenzmanagement schafft Transparenz, senkt Kosten und minimiert rechtliche Risiken. Während manuelle Prozesse nur in sehr kleinen Unternehmen ausreichen, bieten digitale Tools wie die PASS Inventory Software eine zentrale Plattform für Lizenzverwaltung, automatische Überwachung und auditfähige Dokumentation – eine solide Basis für moderne IT- und Lizenzstrategien.

Inventarisierungssoftware
Häufig werden Hard- und Software sowie Verträge in Excel-Listen verwaltet. Diese werden mit steigendem Umfang jedoch sehr komplex und unübersichtlich. Zudem sind Verknüpfungen zwischen den Assets und den Benutzern in Excel nur begrenzt darstellbar. Es besteht daher erheblicher Bedarf für eine umfassende Inventarsoftware zur zentralen Organisation, Verwaltung und Überwachung aller Betriebsmittel. Die PASS Inventory Software sorgt für eine einfache und übersichtliche Bestandsverwaltung.
Tipp!

Bildmaterial: Shutterstock, Dohme Pilzvertrieb

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