Kai Sattler

Kai Sattler

Kai Sattler ist seit 1999 in der Politikberatung mit Schwerpunkt auf dem Monitoring und der Evaluierung staatlicher Interventionen tätig und verstärkt seit April 2018 die PASS Business Unit Public Sector als Senior Solution Consultant. Zuvor war 18 Jahre lang beim ISG Köln, wo er 2009 die operative Leitung des Arbeitsbereichs „Europäische Struktur- und Investitionsfonds“ übernahm. Er war mehrfach in die Konzeption und Weiterentwicklung von Datenverarbeitungssystemen eingebunden. Darüber hinaus war er in Kooperation mit PASS an der Entwicklung des IT-Programmverwaltungssystems für die ESF-Förderung des Bundes (DATES II) und der Weiterentwicklung von „ESF-Bavaria" für den Freistaat Bayern beteiligt.

Alle Artikel von Kai Sattler:

#EURegionsWeek III: Die Zukunft der Kohäsionspolitik

#EURegionsWeek III: Die Zukunft der Kohäsionspolitik

In der Kohäsionspolitik sollen lokale Strategien zukünftig eine noch größere Rolle spielen, außerdem erhalten Themen wie Migration und Klimapolitik (noch) mehr Gewicht.

Nach Artikeln zu den Themen Open Government und Finanzinstrumenten in den europäischen Struktur- und Investitionsfonds steht im dritten und letzten Teil meiner Artikelserie zur #EURegionsWeek die Kohäsionspolitik im Fokus. Die Session war deutlich politisch, ihre Inhalte strategischer Natur. Weiterlesen 

#EURegionsWeek II Die Bedeutung von Finanzinstrumenten in ESI-Fonds

#EURegionsWeek II: Die Bedeutung von Finanzinstrumenten in den ESI-Fonds

In einzelnen Interventionen von ESF+, EFRE und ELER sollen zukünftig Kombinationen aus Zuwendungen und Finanzinstrumenten möglich sein.

Im zweiten Teil der Artikelserie rund um die #EURegionsWeek berichte ich von der Diskussion über die Bedeutung von Finanzinstrumenten (FI) in den europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) und die Rolle öffentlicher Banken bei ihrer Umsetzung. Die Session wurde unter dem Titel „Public banks implementing financial instruments in EU Cohesion Policy within MFF“ als Podiumsdiskussion gestaltet. Weiterlesen 

#EURegionsWeek I: Open Government braucht Vertrauen

#EURegionsWeek I: Open Government braucht Vertrauen

Für ein erfolgreiches Open Government muss nicht nur die Frage „Welches Problem lösen wir eigentlich?“ umfassend beantwortet werden, sondern auch die Vertrauensbasis muss stimmen.

Die Europäische Woche der Regionen und Städte ist die größte europäische Veranstaltung für Verwaltungsbeamte sowie Fachleute und Wissenschaftler, um sich vier Tage lang in Brüssel über bewährte Verfahren und Wissen in der Regional- und Stadtentwicklung auszutauschen. Außerdem ist die #EURegionsWeek eine anerkannte Plattform für die politische Kommunikation über die Entwicklung der Kohäsionspolitik der EU. Weiterlesen 

EU-Fördermittelmanagement: Kiss, K.I.S.S. goodbye?

EU-Fördermittelmanagement: Kiss K.I.S.S. goodbye?

Bereits im Frühjahr 2018 legte die Europäische Kommission (EU-KOM) die Legislativ-Vorschläge für die Interventionen der Förderperiode 2021 bis 2027 (FP2127) vor. Zeit, sich die Entwürfe genauer anzuschauen.

Dabei finden sich durchaus Hinweise auf Anforderungen an das zukünftige EU-Fördermittelmanagement. Und vielleicht schon die Antwort auf die Frage, ob wir dem Prinzip „Keep it simple, stupid“ (K.I.S.S.) in der EU-Förderung endgültig den Abschiedskuss geben müssen. Weiterlesen 

Digitales Deutschland – wann kommt der große Wurf?

Digitales Deutschland – wann kommt der große Wurf?

Wie digital ist die öffentliche Verwaltung der Bundesrepublik zum aktuellen Zeitpunkt? Teil eins und zwei meiner Artikelserie haben gezeigt: nicht besonders. Heute möchte ich einen Ausblick in die Zukunft wagen.

In den ersten beiden Teilen meiner Artikelserie zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland habe ich das Konzept E-Government und dessen konkrete Ausprägung E-Cohesion beleuchtet und bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass die Ausführung in beiden Fällen derzeit noch mangelhaft ist. Die Ursache hierfür liegt unter anderem, wie so oft, im altbekannten Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ begraben: Aufgrund der Rechtslage wären neben dem Bund auch 16 Länder, 107 kreisfreie Städte, 295 Landkreise und über 11.000 Gemeinden in Deutschland theoretische Stakeholder des Projektes. Salopp gesagt: Natürlich ist E-Government in Estland weiter entwickelt. Weiterlesen 

E-Cohesion in Deutschland – sind wir schon da?

E-Cohesion in Deutschland – sind wir schon da?

Im Zuge der E-Cohesion sollen medienbruchfreie zentrale Verwaltungssysteme etabliert werden. Inwiefern fügen sich derartige Systeme in das Konzept E-Government zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ein?

Im ersten Teil meiner Blogserie zum Thema E-Government habe ich die diesbezüglichen Empfehlungen der EFI-Kommission und des Normenkontrollrates vorgestellt und beleuchtet, worin deren spezifische Herausforderungen bestehen. Diese Woche möchte ich etwas genauer auf den Bereich der E-Cohesion eingehen. Dabei ist besonders interessant, dass die zentralen Empfehlungen der beiden Berichte – eine hohe Verbindlichkeit, intensive Zusammenarbeit sowie starke zentrale Akteure – dort bereits zu Beginn des Definitions- und Entwicklungsprozesses durchaus erfüllt waren. Weiterlesen 

E-Government in Deutschland – wie digital ist die Bundesrepublik?

E-Government in Deutschland – wie digital ist die Bundesrepublik?

Die Spatzen pfeifen es seit Jahren von den Dächern: Der Ausbau der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung hat in Deutschland großes Potenzial. Das zeigt sich besonders im internationalen Vergleich.

Auf EU-Ebene wird die Digitalisierung öffentlicher Verwaltungsbereiche über die EU-Strukturfondsförderung seit etwa 2010 – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – massiv in die Mitgliedsstaaten getragen. Interessant ist, dass zentrale Empfehlungen der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) und des Normenkontrollrats zur Einführung eines medienbruchfreien Verwaltungssystems (E-Cohesion) in Deutschland bereits erfüllt werden. Weiterlesen