Praxisbeispiele aus der Welt der mobilen Arbeit

Seit vielen Jahren schon diskutieren deutsche Unternehmen über Sinn und Machbarkeit von Heimarbeitsplätzen. Technologisch zu stemmen ist dies für einen Großteil der Mitarbeiter schon so lange, wie die Diskussion alt ist.

Oftmals scheitern moderne und sichere Heimarbeitsplatz-Modelle an unternehmensinternen Vorgaben für Datenschutz oder Schutz des Mitarbeiters. Und nicht selten weiß ein Vorgesetzter seine Mitarbeiter lieber im Büro nebenan, anstatt im entfernten Zuhause mit eingeschränkten Kontrollmechanismen.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Blog-Serie zum mobilen Arbeiten:

Sicherstellung des Geschäftsbetriebes: Business Continuity Management

Immer mehr Krisen und Unruhen hebeln sicher geglaubte Strukturen und Verfahren aus und zwingen Unternehmen zu radikalen Änderungen, die erfordern, dass alle Mitarbeiter so schnell wie möglich von Zuhause aus arbeiten. Die große Frage dabei: Wie sichert ein Unternehmen in dieser neuen Situation seinen Geschäftsbetrieb und letztendlich die Arbeitsplätze? Noch sind es meist Mitarbeiter aus Management und Vertrieb, die den mobilen Arbeitsplatz oder das Homeoffice bereits kennen. Sie haben ihre Arbeitsweise und technische Ausrüstung darauf abgestimmt und verfügen über ein Notebook, eine Einwahlmöglichkeit per VPN und Zugang zu allen nötigen File-Shares und Anwendungen des Unternehmens.

Schnelle Bereitstellung von Heimarbeitsplätzen mit Blackberry Digital Workplace

Doch wie kann ein Unternehmen alle anderen Mitarbeiter in der aktuellen Krisensituation schnell und sicher mit einem Heimarbeitsplatz ausstatten? Blackberry, mitunter Pionier für mobile E-Mail-Applikationen, bietet die „Blackberry Digital Workplace“-Lösung. Sie ist eine echte Alternative zu den üblichen VPN- und VDI-Lösungen und kann diese sogar ablösen bzw. in aktueller Situation entlasten. „Blackberry Digital Workplace“ erlaubt es Unternehmen schnell und sicher, Mitarbeitern und Partnern Zugriff auf E-Mails, Kontakte, Kalender, Dokumente (Netzlaufwerke), Browsing und Zugriff auf Intranetseiten sowie virtuelle Desktops zu gewähren.

BYOD ohne direkte Einbindung in Unternehmen

Mitarbeiter können dabei ihre eigenen iOS-, Android-, Microsoft-Windows- oder MacOS-Geräte  verwenden. In der sicheren Umgebung lassen sich Microsoft-Office-Dateien erstellen und bearbeiten und mit Blackberry Work sicher auf einem Laufwerk speichern oder als verschlüsselte E-Mail versenden.

Cyber Security mit KI

„Blackberry Cylance“ ergänzt die bereits hohe Sicherheit der Digital-Workplace-Lösung mit KI-Technologie und warnt den Mitarbeiter und das Unternehmen, sobald sich abnormale Aktivitäten (Malware, Viren, etc.) auf dem Endgerät des Mitarbeiters feststellen lassen. Bereits vor Benutzung des „Blackberry Digital Workplace“-Containers kann mit Hilfe von „Blackberry Cylance“ sichergestellt werden, dass das Endgerät nicht kompromittiert ist.

Kostengünstiges und sicheres Homeoffice auf jedem Gerät

Unser Technologiepartner Awingu erweitert den „Blackberry Digital Workplace“, um einen webbasierten, sicheren Zugriff auf Microsoft Windows und Linux Desktops zu ermöglichen. So können Mitarbeiter, mit minimalem technischem Aufwand, ihren vom Büroarbeitsplatz gewohnten Desktop von Zuhause aus weiter nutzen und auf nicht webbasierte Anwendungen zugreifen, die auf dem Büro-PC installiert sind. Das Unternehmen behält dabei die Kontrolle über den vom Mitarbeiter genutzten „Blackberry Digital Workplace“, mit maximaler Security, Data Leakage Prevention und voller Flexibilität. Unternehmen benötigen keine zusätzliche Virtual-Desktop-Access-Lizenzierung, wenn sie eine Remoteverbindung von einem Windows-Gerät zu ihrem primären Desktop / Notebook / Fat-Client herstellen, der mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden ist. Im Gegensatz zu einem einfachen und offenen Remote-Desktop-Protocol-Zugriff fügt Awingu jedoch zusätzlich zum RDP-Zugriff Sicherheitsebenen hinzu, um IT-Ressourcen maximal zu schützen.

Im dritten Teil dieser Serie wird Christoph Treubert (PASS) darstellen, welche Möglichkeiten sich für Unternehmen durch den Einsatz der Digital-Workplace-Lösung bieten.

Bild: Shutterstock

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