Was Corona uns von Digitalnomaden lernen lässt

Die Corona-Pandemie zeigt sich auch in 2021 als ein Katalysator der Digitalisierung. Manches, was vor einem Jahr, zum Beispiel im Bereich Homeoffice, noch für undenkbar gehalten wurde, hält heute fast schon selbstverständlich Einzug in eine neue, digitale Geschäfts- und Arbeitswelt. Doch wie wird die Entwicklung beim Homeoffice und mobilen Arbeiten weitergehen, und welchen Mehrwert können wir als Nutzer aus dieser neuen Arbeitsform ziehen?

Um diese Frage besser beantworten zu können, sollten wir eine Gruppe von Menschen näher betrachten, die auch schon in der Vergangenheit mobiles Arbeiten in einer sehr extremen Weise gelebt hat und deren Zahl auch bei uns immer größer wird: Digitalnomaden.

Arbeiten von überall – auch am Strand?

Digitale Nomaden arbeiten typischerweise von unterwegs. Ihr Arbeitsplatz ist zumeist dort, wo ein schneller und stabiler Internetzugang besteht. In der Regel handelt es sich um Berufszweige, die ihre Tätigkeit dank des Internets unabhängig von einem festen Ort und starren Arbeitszeiten ausführen können. Typische Beispiele hierfür sind Webdesigner, Grafiker, Softwareentwickler oder auch Übersetzer. Neben der reinen Ausübung ihres Berufes ist es häufig so, dass diese Digitalnomaden Arbeit und Urlaub kombinieren und versuchen, die Vorzüge beider Felder zu verbinden: So hat sich beispielsweise die Insel Bali in Indonesien zu einem echten Hotspot für Digitalnomaden entwickelt. Aber auch unterschiedliche Regionen in Südamerika, Südafrika oder Thailand werden immer beliebter.

In Zeiten von globalen Reisebeschränkungen und andauernden Lockdowns erscheint die Möglichkeit, das allerliebste Urlaubsziel und den eigenen Beruf zu kombinieren, allerdings weit hergeholt. Doch es muss nicht immer in die Ferne gehen: Das zeigt eine Umfrage auf einer entsprechenden Webseite für Auslandsjobs: So wird dort unter den Top 10 der weltweit beliebtesten Orte für Digitalnomaden auch die Bundeshauptstadt Berlin aufgeführt.

Aber was sind die Vor- und Nachteile dieser Arbeits- und Lebensform, wenn offensichtlich der reine Traum vom Arbeiten am Strand nicht für alle ausschlaggebend ist? Sicherlich schätzen digitale Nomaden, die zumeist als Freelancer selbstständig tätig sind, die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit. Vielleicht macht daher ein nicht unerheblicher Teil der Digitalnomaden die Gruppe junger Eltern aus, deren Kinder in aller Regel noch nicht schulpflichtig sind. Beruf, Erziehung und Urlaub können so relativ gut in Einklang gebracht werden.

Tipps zum sicheren, mobilen Arbeiten erhalten Sie übrigens auch in unserem Podcast „Homeoffice – Chance oder verstecktes Risiko?“.

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Wie bei allen selbstständig Tätigen ist eine der größten Herausforderungen die Akquise von neuen Aufträgen und das „auf sich allein gestellt sein“. Zumindest Ersteres wird durch einschlägige Vergabeplattformen abgemildert. In manchen Regionen kommen ggf. noch technische Hürden wie langsames Internet hinzu. Dieses „Problem“ wird sich aber in absehbarer Zeit weiter verringern und somit den Weg zu mehr räumlicher und zeitlicher Flexibilität freimachen.

Neben der reinen Anbindung an das World Wide Web muss aber auch die Datensicherheit auf dem eigenen Rechner sowie auf den digitalen Übertragungswegen gewährleistet sein. Zum Glück gibt es hierfür Dienstleister, die technische Lösungen für die IT-Sicherheit anbieten. Eines dieser Produkte ist der Digital Workplace der PASS Consulting Group. Eine besondere Hardware ist hierfür nicht erforderlich und auch VPN-Infrastrukturen werden nicht beansprucht.

Was können wir von den Digitalnomaden lernen?

Sicherlich werden wir alle in Zukunft flexibler arbeiten. Homeoffice wird in vielen Bereichen des Arbeitslebens selbstverständlich werden. Dies bringt mit sich, dass wir uns alle mehr selbst organisieren werden. Eigenmotivation und nicht zuletzt die Selbstständigkeit jedes Einzelnen, verbunden mit der Übernahme von mehr Verantwortung, werden immer stärker in den Fokus rücken.

All dies sind heute schon essenzielle Grundvoraussetzungen für ein Leben als Digitalnomade. Wenn wir diese Fähigkeiten – zumindest teilweise – beherrschen bzw. weiter ausprägen, kann das mobile Arbeiten unser eigenes Leben in Zukunft bereichern. Es muss ja nicht gleich Bali sein…

Bild: Shutterstock

 

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