Digitale Geschäftsmodelle – made by Corona

Veränderungen hat es schon immer gegeben. Manchmal kamen sie langsam und stetig auf uns zu und in anderen Fällen waren sie direkt allgegenwärtig. Von der Digitalisierungsoffensive wurden viele Unternehmer im Jahr 2019 überrascht, doch keinesfalls so überrollt, wie es die tückische Corona-Pandemie getan hat. Auch wenn wir in dieser Krise gegen einen unsichtbaren Gegner antreten, so deutlich sichtbar werden doch die wirtschaftlichen Einschränkungen und gesellschaftlichen Veränderungen, die vonnöten sind. Es gilt nun, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern gemeinsam an der digitalen Zukunft zu arbeiten.

Vor genau 20 Jahren haben wir, die PASS Consulting Group, ein Buch mit dem Titel „Business goes Virtual“ veröffentlicht. Damals hatte bereits unser Vorsitzender der Geschäftsleitung, Gerhard Rienecker, über die zukünftige Entwicklung visioniert und die Veröffentlichung eines Buches angeregt. Eine ganze Reihe von Wissenschaftlern, wie z.B. Prof. Dr. Franz Nees, Dr. Annette Kleinfeld und hochrangige Politiker wie Dr. Heiner Geißler haben das Vorhaben unterstützt und mit ihren Beiträgen versehen.

Das eigene Business in die digitale Welt verlegen

Mit dem Buch zeigte PASS eine Zukunftsvision vom Handel mit Waren und dem Einkaufsverhalten der Menschen auf, welche in den nun vergangenen beiden Jahrzehnten einem enormen Wandel unterlagen. In der Zwischenzeit gab es rund um den Globus viele Diskussionen über dieses Thema: Über den Einzug von KI, ethische Grundwerte und die großen „Big Player“ GAFA, die mit ihren Online-Angeboten die regionalen Einzelhändler vor Herausforderungen stellen. Doch mit Corona haben wir jetzt einen ganz anderen und mächtigeren Gegenspieler am Tisch, der den stationären Handel fast gänzlich zum Erliegen bringt. Die Unternehmen bzw. Einzelhändler, welche sich in der Vergangenheit an die neuen Gegebenheiten durch das Internet angepasst haben, sind hier nun besser aufgestellt.

Es gab verschiedenste Ansätze um dies erfolgreich zu tun. Nehmen wir einen klassischen Einzelhändler mit einem Ladengeschäft in der Innenstadt, der Waren für das tägliche Leben anbietet. Er hatte seine Laufkundschaft und seine Stammkunden. Wenn er Interesse hatte, seine Waren parallel im Internet anzubieten, konnte er dies zum Beispiel über eBay und später auch Amazon tun und damit einen fast unendlichen Kundenkreis erreichen.

Run auf die Online-Verkaufsplattformen

All die Einzelhändler, welche diese Entwicklung damals mitgegangen sind, finden sich im Moment in einer besseren Situation wieder. Sie können ihre Waren in einer virtuellen Welt anbieten, mit einer schier unerschöpflichen Nachfrage. Sie beschränken sich nicht mehr alleine auf regionale oder städtische Kundschaft. Gleichzeitig wissen die Kunden vor Ort die Vorteile einer Online-Bestellung mit kostenfreier Lieferung nach Hause zu schätzen.

In der Folge entwickelte sich ein Run auf Internetportale und Verkaufsplattformen. Anbieter von Lösungen, mit denen sich einfach eine eigene Homepage kreieren lässt, schossen wie Pilze aus dem Boden. Es gab schier keine Grenzen mehr. Heute lässt sich wählen zwischen einer einfachen Click&Run-Lösung mit fertigen Screens und Motiven, bis hin zu individuell gestaltbaren Webseiten und Online-Shops.

Verkaufsplattformen wie Amazon und eBay, oder Lösungsanbieter für die Erstellung eigener Verkaufsplattformen und e-Shops sowie für die freie Erstellung und Gestaltung des eigenen Onlineauftritts, lassen sich „an jeder Ecke“ des Internets finden. Hierzu kommen zahlreiche Cloud-Anbieter, die einem die Rechner- und Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen, denn schließlich müssen die Daten irgendwo abgelegt und verwaltet werden.

Für die Generation, welche mit all diesen technologischen Fortschritten aufgewachsen ist, scheinen diese vielen Informationen keinerlei Herausforderung darzustellen. Doch wie steht es um die Unternehmer, die sich mit der Technologie – abgesehen von E-Mails oder Rechnungen schreiben – noch nie richtig beschäftigen mussten? Schon in normalen Zeiten stellt der Schritt in die digitale Welt für sie eine enorme Aufgabe dar. Wie sollen sie jetzt mitten in der Corona-Krise damit umgehen?

Wir als IT-Unternehmen beschäftigen uns, so wie es der Buchtitel zu Anfang sehr schön darlegt, mit all jenen Dingen bereits seit vielen Jahrzehnten. Wir haben dabei unzählige Plattformen für Großkonzerne und den Mittelstand gebaut und betreiben heute eine der innovativsten Finanzlösungen in Deutschland. Unser Wissen aus den Geschäftsbereichen Telekommunikation, Travel, Logistik, Banken und Versicherungen haben wir dazu genutzt, um in den letzten Jahren eine neue Community- und Verkaufsplattform für den Sportbereich zu entwickeln und aufzubauen.

PASS Digital Business Plattform wird individuellen Anforderungen gerecht

Unser soziales Engagement hat uns dazu bewogen, auf dem Weg des Sponsoring neue Brücken zu schlagen und unser Wissen dafür zu nutzen. Entstanden sind dabei Marketing- und Verkaufsplattformen wie zum Beispiel für den TV Großwallstadt, die Rimpar Wölfe (Handball), die SV Viktoria Aschaffenburg (Fußball), oder Timo Boll (Tischtennis) mit dessen internationaler Trainingsplattform „Timo Boll Webcoach“.

Mit unserer PASS Digital Business Plattform (inkl. Shopsoftware, CRM- und ERP-System) sind wir in der Lage, individuelle Anforderungen punktgenau umzusetzen und Solutions2Go Lösungen zu kreieren. Dabei ist „2Go“ wörtlich zu nehmen. Unsere Kunden bekommen alles aus einer Hand. Sie müssen sich nicht um eine Infrastruktur wie z.B. Cloudserver kümmern, oder um die Zahlungsabwicklung bemühen, können aber gleichzeitig ihren Webauftritt individuell anpassen.

Innerhalb kürzester Zeit können wir bei PASS heute einen Webshop zusammenstellen und voll funktionsfähig übergeben. Die Anbindung eines Kundenstamm- oder Warenwirtschaftssystems ist dabei über eine offene Schnittstelle möglich, sodass die Daten vollautomatisiert eingelesen und verarbeitet werden können. Der Kunde kann sich derweil weiterhin um sein Business kümmern.

PASS stellt regionalen Unternehmen sein Know-how zur Verfügung.

Schon seit Jahrzehnten engagiert sich PASS sozial in der Region. Wir unterstützen Kinder- und Jugendprojekte und spenden für die Jugendarbeit regionaler Mannschaftssportvereine, um auch vor der eigenen Haustür einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

Wir möchten nun noch einen Schritt weitergehen und bieten in Zeiten der Corona-Pandemie unser Wissen und Know-how an, um dem regionalen Mittelstand am bayerischen Untermain den Weg in die Digitalisierung zu erleichtern. Wir stellen die Shopsoftware unserer PASS Digital Business Plattform für einen begrenzten Zeitraum interessierten Einzelhändlern kostenlos zur Verfügung. Darunter fallen des Weiteren auch das Serversizing sowie das Setup des eShops und eine notwendige Administration. Ebenso ist die Anbindung an ein vorhandenes Warenwirtschaftssystem in der Aktion enthalten.

Damit bekommt der Einzelhändler eine voll funktionsfähige Lösung, um seine Waren online zu vertreiben. Den fertigen Shop können wir bereits in fünf Tagen bereitstellen. Das Interessante daran ist, dass der Händler in der Folge aus verschiedenen Nutzungsmodellen, zum Beispiel einer erfolgsabhängigen Variante, wählen kann und bereits heute an der zukünftigen Weiterentwicklung und dem Funktionsausbau – mit diversen Zusatzfeatures – direkt partizipiert.

Wir stellen die in der Region ansässigen Unternehmen auf digitale Beine und helfen damit denjenigen, die sich mit dem Thema bisher noch nicht beschäftigt haben, einen Weg aus der Krise zu finden.

Titelbild: Shutterstock

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